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Den Gemeinden kommt bei der Bewältigung der klimatischen Herausforderungen eine wichtige Rolle zu, da sie auf ihrer Ebene die treibende Kraft bei der Anpassung an den Klimawandel sind.Sie tragen in den verschiedensten Bereichen, angefangen bei der Raumplanung bis hin zur Trinkwasserversorgung, eine grosse Verantwortung. Da diese Bereiche vom Klimawandel stark beeinträchtigt sind, möchte der Kanton Freiburg zum guten Verständnis der Klimathematik durch die Gemeinden beitragen. Auch möchte er sie in ihrer Klimapolitik unterstützen und sie dazu ermutigen, die notwendigen Massnahmen in diesen Bereichen zu ergreifen.

Auf dieser Seite finden sich Anleitungen und Werkzeuge für Gemeinden, die aktiv werden und auf ihrer Ebene auf die klimatischen Herausforderungen reagieren möchten:


  • Planungshilfe «Grün- und Freiflächen»

Die Planungshilfe «Grün- und Freiflächen», die durch das Klimaprogramm des Bundesamts für Umwelt BAFU erstellt wurde, das Programm EnergieSchweiz, das sich an die Gemeinden richtet, und Energiestadt zeigen auf, wie die Gemeinden handeln können. Sie schlägt konkrete Massnahmen zur Planung, Umsetzung sowie zur Instandhaltung vor und präsentiert Beispiele für die Umsetzung aus verschiedenen Gemeinden.

Die Planungshilfe «Grün- und Freiflächen» sowie «Gute Beispiele – Klimafreundliche Grün- und Freiflächen» (kommunale Umsetzungsbeispiele) können hier heruntergeladen werden.

Beispiel von Sitten «Acclimatasion»

  • GRÜNSTADT SCHWEIZ

GRÜNSTADT SCHWEIZ ist das Label für nachhaltiges Stadtgrün. Hierbei handelt es sich um eine Auszeichnung für innovative Städte, die eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Grünflächen umsetzen und sich für mehr Biodiversität in der städtischen Umwelt einsetzen. Aufgrund dieses Labels erhalten die Gemeinden und ihre Dienststellen, die sich für die Grünflächen einsetzen, nicht nur wertvolles Know-How, sondern auch öffentliche Anerkennung.

  • «Hitze in Städten»

Der Bericht «Hitze in Städten» beinhaltet die Grundlagen für eine an den Klimawandel angepasste städtische Entwicklung. Er enthält Informationen und Empfehlungen für alle, die in den Kantonsverwaltungen, den Agglomerationen sowie den Städten und den Gemeinden mit der Stadtentwicklung beauftragt sind. Ebenso richtet er sich an die Raumplanerinnen und Raumplaner sowie an die Personen, die sich aktiv mit der Anpassung an den Klimawandel auseinandersetzen.


  • Label «Gesunde Gemeinde»

Das Label «Gesunde Gemeinde» ist ein einfaches und kostenloses Label, das Massnahmen auf Gemeindeebene fördert und präsentiert, die sich positiv auf die Gesundheit der Einwohnerinnen und Einwohner auswirken. Bei der Umsetzung des Labels stehen den Gemeinden verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sie die bestehenden Guten Praktiken kennenlernen und Unterstützung und Begleitung bei ihrer Umsetzung erhalten können.

  • Fair Trade Town

Fair Trade Town ermöglicht es den Gemeinden, ihr Engagement für eine nachhaltige und sozial verantwortbare Entwicklung zu präsentieren. Die Auszeichnung Fair Trade Town wird an die Schweizer Städte und Gemeinden vergeben, die sich besonders für den fairen Handel einsetzen. Dieser fördert ein nachhaltiges und sozialverträgliches Konsumverhalten, dem sich die gesamte Gemeinde verpflichtet.

  • COSEDEC

Die Westschweizer Genossenschaft COSEDEC, die Sensibilisierungsmassnahmen für die Abfallbewirtschaftung durchführt, ist ein Westschweizer Kompetenzzentrum für Information, Sensibilisierung und Bildung im Bereich der Abfallbewirtschaftung. Die Genossenschaft bietet verschiedene Optionen an (Veranstaltungen, Unterstützung, Bildung, Botschafterin/Botschafter usw.), welche die Gemeinden bei der Abfallbewirtschaftung und der Sensibilisierung der Einwohnerinnen und Einwohner unterstützen.

  • Sektion Abfall und Altlasten

«Die Sektion Abfall und Altlasten des Amts für Umwelt des Staats Freiburg hat neben ihren unterschiedlichen Kontroll-, Sanierungs-, und Erhebungsaufgaben die Funktion, die Gemeinden bei ihrer Aufgabe der Kontrolle und der Abfallbewirtschaftung zu unterstützen. Die Sektion steht hierfür den Gemeinden zur Auskunft zur Verfügung. Kontakt: https://www.fr.ch/de/rubd/afu/kontakt»


  • Clean-Up-Day

Beim Clean-Up-Day handelt es sich um eine weltweite Veranstaltung mit mehr als 180 teilnehmenden Ländern. Der nationale Clean-Up-Day ist Teil des World Cleanup Days und wird in der Schweiz durch die IGSU (Interessengemeinschaft saubere Umwelt) organisiert. Er wurde von zwei aus der Privatwirtschaft stammenden Recyclingorganisationen geschaffen, der Genossenschaft IGORA (Recycling von Aluminium) und dem Verein PET-Recycling Schweiz, der sich bereits seit 2004 gegen Littering einsetzt.

  • Festival der Natur

Das Festival der Natur ist 2007 in Frankreich aus einer Initiative der Zeitschrift Terre Sauvage und der Weltnaturschutzunion entstanden. 2011 brachte die Zeitschrift La Salamandre das Konzept in die Westschweiz. Seit 2013 hat der Verein Festival der Natur, der verschiedene Partnerorganisationen wie Kantone, regionale Naturparks, Vereine, Museen, botanische Gärten usw. umfasst, die Organisation der Veranstaltung übernommen. Seit 2016 bietet er sie auch in der Deutschschweiz unter dem Namen Festival der Natur und im Tessin als Festiva della Natura an. Die Gemeinden können – indem sie mit dem Verein Kontakt aufnehmen – Aktivitäten in ihrem Kanton vorschlagen und das Fest der Natur, das in der Regel jedes Jahr um den 22. Mai stattfindet (dem internationalen Tag der Biodiversität), zu sich einladen.