Kantonaler Klimaplan

Freiburg, 16. Januar 2021

Kantonaler Klimaplan: 115 Massnahmen zur Bewältigung einer der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Mit dem Ziel, die Treibhausgas-Emissionen (THG) bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren und die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, hat der Staatsrat (SR) im Herbst 2020 in seinem kantonalen Klimaplan (KKP) einen Katalog konkreter Massnahmen präsentiert. Dieses neue Rückgrat der Klimapolitik des Kantons beinhaltet zwei Bereiche. Die Massnahmen des Pfeilers «Anpassung» sollen es natürlichen Systemen ermöglichen, sich an die Auswirkungen derzeitiger und kommender klimatischer Veränderungen anzupassen. Der Bereich «Verminderung» beinhaltet die Massnahmen zur Reduzierung und zur Lagerung der Treibhausgasemissionen, damit die Klimaerwärmung begrenzt werden kann.


Der KKP sieht 115 Massnahmen vor, die sieben Schlüsselbereichen zugeordnet sind:

-          Wasser;

-          Biodiversität;

-          Raum und Gesellschaft;

-          Mobilität;

-          Energie und Gebäude;

-          Landwirtschaft und Lebensmittel;

-          Konsum und Wirtschaft.

Das Massnahmenpaket soll zwischen 2021 und 2026 umgesetzt werden. Hierfür stehen rund 22,8 Millionen Franken in Ergänzung zu den in anderen Politikbereichen (Energie, Mobilität, Bau usw.) eingesetzten Mitteln zur Verfügung.

Stand des Projekts

Seit 16. Januar 2021 ist die Vernehmlassung zum kantonalen Klimaplan abgeschlossen. Dabei sind nicht weniger als 99 Antworten von Behörden, Institutionen, politischen Parteien sowie der Zivilgesellschaft eingegangen. Diese Antworten werden derzeit analysiert und sollen im Frühjahr im Vernehmlassungsbericht veröffentlicht werden. Anhand der Schlussfolgerungen des Vernehmlassungsberichts wird der erste Entwurf des kantonalen Klimaplans korrigiert, bevor er erneut dem Staatsrat und dem Grossen Rat zur Genehmigung vorgelegt wird.


Links:   

-          Pressemitteilung zur Lancierung der Vernehmlassung des kantonalen Klimaplans

-          Kantonaler Klimaplan